• > Filmangebot für 2022

    Liebe Lehrerinnen und Lehrer,


    Hier finden Sie ab sofort den Filmbestand für die 18. SchulKinoWochen 2022 in Niedersachsen.

    Anmelden mit Ihrer Klasse für einen der mehr als 100 unterrichtsbezogenen Spiel-, Animations-, Dokumentar- und Kurzfilme für alle Altersstufen und Schulformen ist ab 6. April 2022 möglich.

    Ziel des Projektes ist die Stärkung der Film- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. In Abstimmung mit dem Kultusministerium bieten wir ein künstlerisch wie pädagogisch hochwertiges Filmangebot und Veranstaltungen mit Einführung, Gästen und Filmgesprächen an. Das Programm besteht aus Filmen, die zur Auseinandersetzung über künstlerische wie thematische Aspekte gleichermaßen anregen und neue Sichtweisen und Einsichten vermitteln. Im Fokus stehen 2022 wieder verschiedene thematische Programme.

  • > Wissenschaftsjahr 2022

    Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

    Im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen

    WJ_LOGO_2022_DE_4c_RZ.jpgWelche Fragen wollten Schülerinnen und Schüler schon immer einmal einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler stellen? Welche Themen bewegen sie in Bezug auf ihre Lebenswelt, auf Vergangenheit und Zukunft, Natur, Gesellschaft oder einen Film, den sie gesehen haben? Welche Perspektiven möchten sie in die Wissenschaft mit einbringen?
    Mit dem Programm zum Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt! zu den bundesweiten SchulKinoWochen, erhalten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, im Anschluss an eine Filmsichtung im Kino mit einer Forscherin oder einem Forscher ins Gespräch zu kommen. Dabei können sie alle Fragen stellen, die der Film in ihnen angeregt hat. Es wird besprochen, auf welche Art und Weise der Film sich bestimmten Fragestellungen nähert und wie die Forschung vorgehen würde. Zusammen mit der Forscherin oder dem Forscher überlegen sie weiterhin, welche wichtigen Fragen und Themen noch untersucht werden sollten.
    Im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! geht es vor allem um diese Fragen, die sich Bürgerinnen und Bürger stellen: vom Praktischen und Alltagsnahen bis hin zum Visionären und Kreativen: Warum gibt es keine Rolltreppe zum Mond? Wie entsteht Migräne? Warum wird beim Bügeln die Wäsche glatt? Werden wir jemals in der Lage sein, Gehirnkrankheiten wie Multiple Sklerose zu heilen?
    Im Verlauf des Wissenschaftsjahres 2022 werden diese Fragen aufgegriffen, und es entsteht ein Pool von Ideen und potentiellen neuen Forschungsschwerpunkten – als Anregung und Impuls für Wissenschaft und Politik und nicht zuletzt für zukünftige Filme.
    Die SchulKinoWochen laden ein, Fragen zu stellen und sich an diesem partizipativen Format mitzuwirken.

    Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

  • > Ein besonderes...

    Ein besonderes Filmprogramm


    Gesundheit? | Teilhabe?  •  Autonomie? | Anpassung?

    § 1 des deutschen Grundgesetzes garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde.

    Grundlage dafür ist die Vorstellung, dass alle Menschen unabhängig von Merkmalen wie etwa Herkunft, Geschlecht oder Alter denselben Wert haben. Deshalb steht es nicht zur Debatte, ob ein Mensch das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben hat – oder doch? Wer bestimmt unsere Passform? Wer bestimmt, ob wir dazugehören? Und müssen wir uns dafür verändern?

    Wir tasten uns an diese Fragen mit vier ausgewählten Filmen heran.



    • Bori passt nicht ganz in ihre Familie. Boris Familie gehört nicht ganz dazu. Im frühen Schulalter steht die Passform zum ersten Mal in Frage.

    • Warum ich Euch nicht in die Augen schauen kann – Ein autistischer Junge erklärt seine Welt Bedeutet nicht selbst sprechen zu können, auch keine eigene Stimme zu haben? Aus wessen Perspektive wird erzählt?



    • Lost in Face Wie mache ich sichtbar was ich nicht sehen kann? Carlotta erschafft das Gesicht ihres Lebens.

    • Mitgefühl – It’s not over yet Bevor die Menschen aus dem Leben fallen, fallen sie aus der Form: am Ende des Lebens wachsen.

  • > 60 Jahre...

    60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei:
    Von Gastarbeiter:innen zu Mitbürger:innen — Lebensrealitäten im deutschen Film

    Das Anwerbeabkommen zur Entsendung von Arbeitskräften aus der Türkei nach Deutschland, das vor 60 Jahren unterzeichnet wurde, und die Migration türkischer und kurdischer Menschen haben die deutsche Gesellschaft und ihr Selbstverständnis verändert. Die zunächst gängige Bezeichnung der “Gastarbeiter*innen" drückte in Politik und Gesellschaft die Vorstellung aus, dass die angeworbenen Arbeitskräfte eines Tages wieder in die Türkei zurückkehren würden. Doch viele Menschen blieben und prägten die Bundesrepublik wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell – so auch das deutsche Kino, insbesondere ab den 1990er Jahren.Unser Sonderprogramm vereint Filme von Regisseur*innen aus der zweiten und dritten Migrant*innengeneration. Sie zeigen Geschichten des Alltags, Familien- und Herkunftserzählungen, berichten von Zugehörigkeit und Ausgrenzungserfahrungen und beleuchten Fragen der eigenen Identität. Die Filme finden Bilder für eine Migrationsgesellschaft, in denen monokulturelle Zuschreibungen von außen auf das transkulturelle Selbstbild der Protagonist*innen treffen – zugleich zeigen sie auch, dass Marginalisierung und Mehrfachdiskriminierung den deutsch-türkischen und deutsch-kurdischen Alltag noch immer begleiten.Ein Filmprogramm der Vision Kino gGmbH und der Bundeszentrale für politische Bildung, gemeinsam kuratiert mit der Filmwissenschaftlerin und Regisseurin Canan Turan.
     

    In Zusammenarbeit mit der
    Bundeszentrale für politische Bildung


    Die Filme des Programms

    Almanya – Willkommen in Deutschland (empf. ab ab Klasse 6, Regie: Yasemin Şamdereli, D. 2011, 101 Min.)
    Als Tragikomödie mit vielen surrealen Exkursen und liebevollem Augenzwinkern inszenieren die Schwestern Yasemin und Nesrin Şamdereli das Ankommen einer türkischen Familie im Deutschland der 1960er Jahre, das plurale Hier und Jetzt ihrer drei Generationen sowie Fragen kultureller Identität, die nicht auf Herkunft reduziert werden.

    Mein Vater, der Gastarbeiter (empf. ab 13 Jahre, Regie: Yüksel Yavuz, Deutschland 1995, 52 Min.) Der deutsch-kurdische Regisseur Yüksel Yavuz erzählt in seinem Dokumentarfilm "Mein Vater, der Gastarbeiter" von der Migrationsbiografie seines Vaters, der zwischen 1968 und 1984 als Schweißer in einer Hamburger Werft arbeitete. Während er nach 16 Jahren wieder in die Türkei zurückkehrt, haben viele Arbeiter*innen ihre Heimat zunehmend auch nach Deutschland geholt, und das einstige Land der Arbeit wird zum Land der Enkelkinder. Der Film erzählt, wie die Erinnerungen an die Türkei und die Erfahrungen in Deutschland die Biografien auch der neuen Generationen prägen.

    Geschwister – Kardeşler (empf. ab 14 Jahre, Regie: Thomas Arslan, Deutschland 1997, 84 Min.) Thomas Arslan folgt in "Geschwister - Kardeşler" drei deutsch-türkischen Jugendlichen - ganz im Stil der Berliner Schule - leicht beobachtend auf ihren Streifzügen durch Kreuzberg. Dabei schafft er ein feines Porträt der Geschwister in ihrem transkulturellen Alltag und in ihrer jugendlichen Identitätsfindung.

    Gegen die Wand (empf. ab 14 Jahre, Regie Fatih Akın, Deutschland 2003, 121 Min.) Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseiter*innen, die ihr exzessives Dasein zwischen Selbstzerstörung und Lebenshunger, Zerrissenheit und Selbstfindung, verbindet. Fatih Akın gewann 2004 auf der Berlinale für seine bahnbrechende Liebesgeschichte „Gegen die Wand“ den Goldenen Bären.

    Spuren – Die Opfer des NSU (empf. ab Klasse 10, Regie: Aysun Bademsoy, Deutschland 2019, 81 Min.) Zwischen September 2000 und April 2007 wurden in Deutschland zehn Menschen von der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) ermordet, darunter acht Männer mit türkischen Migrationsbiografien. Der Film "Spuren- Die Opfer des NSU" dokumentiert, wie die Familien und Freund*innen versuchen, mit dem schmerzhaften Verlust geliebter Menschen und den jahrelangen Ermittlungen umzugehen und insbesondere das Andenken an die Opfer lebendig zu halten.

    En Garde (empf. ab 13 Jahre, Regie: Ayşe Polat, Deutschland 2004, 94 Min.) „Du wirst es hier mögen, du musst es mögen“ kriegt Alice zu hören, als sie von ihrer Mutter in ein Erziehungsheim gebracht wird. Die 16-Jährige fühlt sich überfordert, einsam und findet keinen Anschluss, außerdem werden Geräusche in ihrem Umfeld unerträglich. Beim Besuch bei einer HNO-Ärztin lernt sie Berivan kennen, die ebenfalls im Erziehungsheim lebt. Sie werden Freundinnen und erleben gemeinsam eine Achterbahn an Gefühlen und Abenteuern.

  • > Fremdsprachige Filme 2022

    Fremdsprachige Filme • KINEMA

    Auf Wunsch zeigen wir Filme in Originalsprache mit (OmU) oder ohne (OV) deutsche Untertitel. >Sprechen Sie uns an.
    Hier finden Sie die Filmtitel aus dem diesjährigen Programm, die für dieses Angebot in Frage kommen.


    für den Englischunterricht

    • Be Natural – Sei du selbst: Die Filmpionierin Alice Guy-Blanché
    • Belfast
    • Hidden Figures – unerkannte Heldinnen
    • I am not your negro
    • Love, Simon
    • Milla meets Moses
    • Minari – wo wir Wurzeln schlagen
    • Rafiki
    Sorry we missed you
    • The Hate You Give
    The Peanut Butter Falcon
    • West Side Story

    für den Spanischunterricht

    • Los Lobos

    für den Französischunterricht

    • Die fabelhafte Reise der Marona | L'extraordinaire Voyage de Marona
    • Die kleine Verkäuferin der Sonne | La Petite Vendeuse de soleil
    • Die Odyssee | La Traversée
    • Ein Sack voll Murmeln | Un sac de billes
    • Fannys Reise | Le voyage de Fanny
    • Lügen haben kurze Beine | Fourmi
    • Mein Freund Poly | Mon ami Poly
    • Mein Name ist Klitoris | Mon nom est clitoris
    • Mein Leben als Zucchini | Ma vie de Courgette
    Morgen gehört uns | Demain est à nous
    • Sommer 85 | Été 85



    KINEMA Film im Französischunterricht ...

    ... ist seit Jahren ein Schwerpunkt der SchulKinoWochen. Der Spielfilm als Gegenstand des Französischunterrichts ist nicht mehr nur etwas für einige cinephile Exoten, sondern ist zu einer festen Größe in den Lehrplänen geworden. Diese Filme werden französischsprachig mit Einführung und Filmgespräch angeboten. 'Sommer 85' ist der diesjährige Kinema-Filmtitel.

  • > 17 Ziele • Programm...

    17 Ziele – Kino für eine bessere Welt

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    Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

    Gesundheitsfürsorge, Kampf gegen Armut und Ungleichheit, Umweltschutz und Stärkung der Demokratie – all diese Themen hängen miteinander zusammen und sind zentral für eine nachhaltige Entwicklung hin zu einer lebenswerteren Welt. Damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist und Kinder und Jugendliche von heute im Jahr 2030 in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben können, wurde von allen Staaten der Erde ein Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030, deren 17 Ziele festhalten, welche Veränderungen jetzt notwendig sind.
Diese nachhaltigen Entwicklungsziele können jedoch nur erreicht werden, wenn alle mitmachen: Politik, Unternehmen, Institutionen und Vereine genauso wie jede und jeder Einzelne von uns. Denn alle können etwas tun: Sei es Verpackungsmüll zu vermeiden, mehr Fahrrad zu fahren, sich im Verein, in der Schule oder der Gemeinde für mehr Nachhaltigkeit zu engagieren.

    Das Filmprogramm 17 Ziele – Kino für eine bessere Welt beschäftigt sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, mit dem Ist-Zustand, hinterfragt kritisch, inspiriert und gibt Anregungen.

    Taten sind jetzt gefragt!



    Den Flyer zum diesjährigen Programm 17 Ziele – Kino für eine bessere Welt können Sie sich hier herunterladen:

    17 Ziele Flyer 2021/22


    17 Ziele – Kino für eine bessere Welt
    Programm SchulKinoWochen 2021/2022


    Ziel 1: Keine Armut
    Die Adern der Welt Morgen gehört unsWelcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier
    Ziel 2: Kein Hunger
    Ephraim und das Lamm
    Ziel 5: Geschlechtergleichheit
    Die Unbeugsamen
    Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
    Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
    Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
    Sorry we missed you Der Junge und die Welt
    Ziel 13: Massnahmen zum Klimaschutz
    Youth Unstoppable – der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung
    Ziel 15: Leben an Land
    Amazonia – Abenteuer im Regenwald




    Die Programmreihe '17 Ziele' bieten wir 2022 zum fünften Mal an. Einen Überblick über die Programmzusammenstellung von 2017 bis 2020 finden Sie >hier.

    Die fünf Flyer zum Programm '17 Ziele' können Sie sich hier herunterladen:

    17 Ziele Flyer 2021/22

    17 Ziele Flyer 2020/21

    17 Ziele Flyer 2017/18  17 Ziele Flyer 2018/1917 Ziele Flyer 2019/20



    Ein Angebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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  • > 17 Ziele •...

    Die Programmreihe '17 Ziele – Kino für eine bessere Welt' läuft 2022 zum fünften Mal. '17 Ziele – EINE Zukunft' hieß die Reihe von 2017 bis 2020.

    Auf Wunsch können wir Filme aus den Vorjahren auch 2022 wieder zeigen – sprechen Sie uns dafür bitte an.


    Die Flyer der Vorjahresprogramme können Sie sich hier direkt herunterladen

    17 Ziele Flyer 2017/18  17 Ziele Flyer 2018/19 17 Ziele Flyer 2019/20

    Die Filme aus den Vorjahresprogrammen bieten wir auf Wunsch auch 2021 noch an. Bei ausreichender Teilnehmerzahl richten wir gerne zusätzliche Vorstellungen dafür ein. Bitte >kontaktieren Sie uns in diesem Fall.


    Hier finden Sie einen Überblick über die Programmzusammenstellung der Vorjahre:


    17 Ziele Programm SchulKinoWochen 2019/2020

    Ziel 1: Keine Armut
    Pünktchen und Anton • draußenWelcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier
    Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen
    In meinem Kopf ein Universum
    Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
    Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
    Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
    Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl
    Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
    Bikes vs. Cars
    Ziel 15: Leben an Land
    Unsere große kleine Farm


    17 Ziele Programm SchulKinoWochen 2018/2019


    Ziel 5: Geschlechtergleichheit
    Das Mädchen Wadjda • Königin von NiendorfMustang

    Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
    Die grüne LügeThe True Cost – Der Preis der Mode

    Ziel 10: Weniger Ungleichheiten
    Blanka • The Florida Project
    Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
    Guardians of the Earth – Als wir entschieden, die Erde zu retten


    17 Ziele Programm SchulKinoWochen 2017/2018


    Ziel 2: Kein Hunger
    Ephraim und das Lamm • Bauer unser
    Ziel 4: Hochwertige Bildung
    Nicht ohne uns! Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück
    Ziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
    Nomaden des Himmels • Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen
    Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
    Enklave • Innen Leben





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