Lost in Face Vergrößern

Lost in Face

Deutschland | 2019 | 84 Minuten | Valentin Riedl

FSK 0 | empfohlen ab 14 | 9. bis 13. Klasse

Carlotta leidet seit ihrer Geburt an Prosopagnosie, Gesichtsblindheit. Sie kann keine Gesichter erkennen, nicht mal ihr eigenes Gesicht. Die Evolution hat in unseren Gehirnen hinter unserem rechten Ohr ein Areal angelegt, wo alle Gesichtsaspekte, der Abstand der Augen, die Breite des Mundes, die Bewegung der Mundwinkel verarbeitet und dann zu einem Gesicht zusammengesetzt werden. Carlotta sieht die einzelnen Elemente, kann sie aber nicht zu einer Einheit zusammenfügen. Sie sieht nur eine graue Fläche und viel schlimmer: sie sieht jedes Mal einen Fremden. Der Neurowissenschaftler Valentin Riedl porträtiert Carlotta und ihr Leben, das von Geburt an von diesem Defizit gekennzeichnet ist und für das sie in der bildenden Kunst ein Ventil für den gesellschaftlichen Ausschluss gefunden hat. Carlotta ist Künstlerin und malt am liebsten - Selbstporträts.




Digitales Begleitmaterial • Filmgespräch von Eva-Maria Schneider-Reuter mit dem Regisseur Valentin Riedl und der Künstlerin Carlotta

Fächer

Kunst | Biologie | Gesellschaftslehre | Sozialkunde

Themen

Dokumentarfilm | Diversität | Wahrnehmung | bildende Kunst | Biographie | Wissenschaft | Gehirn & Evolution

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