• > Gesamtprogramm 2018

    Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

    hier können Sie sich ab Mitte November 2017 informieren über das umfangreiche Film- und Fortbildungsangebot der SchulKinoWochen 2018.  Anmelden mit Ihrer Klasse für einen der mehr als 100 unterrichtsbezogenen Spiel-, Animations-, Dokumentar- und Kurzfilme für alle Altersstufen und Schulformen ist ab dem ersten Dezember 2017 möglich.

    Ziel des Projektes ist die Stärkung der Film- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. In Abstimmung mit dem Kultusministerium bieten wir ein künstlerisch wie pädagogisch hochwertiges Filmangebot und Veranstaltungen mit Einführung, Gästen und Filmgesprächen an. Das Programm besteht aus Filmen, die zur Auseinandersetzung über künstlerische wie thematische Aspekte gleichermaßen anregen und neue Sichtweisen und Einsichten vermitteln. Im Fokus stehen 2018 wieder verschiedene thematische Programme.

    17 Ziele – EINE Zukunft • Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung sensibilisiert für die Themen der Agenda 2030, beschäftigt sich mit dem Ist-Zustand unserer Erde, mit Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen, regt dazu an gemeinsam hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden.

    Das Wissenschaftsjahr 2018 steht unter dem Thema Arbeitswelten der Zukunft, zu dem in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung entsprechende Filme ausgewählt wurden.

    Das Filmprogramm Konflikte in einer offenen Gesellschaft umfasst eine Filmauswahl, die unterschiedliche Konflikte thematisiert, die alle in einer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft verhandelt und ausgetragen werden. Wer gehört dazu, wer nicht und wer bestimmt dies? Wer und wie dürfen wir sein? Wo liegt die Grenze zwischen privater und öffentlicher Sphäre? Was macht uns frei? Was oder wer bedroht unsere Freiheit?

    Film, a language without borders heißt ein neues, von der EU-Kommission gefördertes Angebot, in dem es darum geht, europäisches Kinder- und Jugendkino für den Unterricht mit neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen erlebbar zu machen.

    Auch Filme unter dem Motto Deutsch lernen mit Filmen: Sehen, verstehen & besprechen werden wieder angeboten. Wie im Vorjahr werden in einigen Kinos für Klassen mit geflüchteten Schüler*innen Filme zum ermäßigten Eintrittspreis von einem Euro angeboten.

  • > 17 Ziele – EINE Zukunft

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    17 Ziele, EINE Zukunft – Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

    Armut, Hunger, Flucht, Migration und Klimawandel sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zum Klimaschutz, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen Hunger und Armut sein?

    Überzeugt davon, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen, haben alle Staaten der Erde einen Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030. Die 17 Ziele halten fest, welche Veränderungen notwendig sind, damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist und Kinder und Jugendlichen von heute im Jahr 2030 in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben können.

    Das Filmprogramm beschäftigt sich am Beispiel von vier ausgewählten Zielen für nachhaltige Entwicklung mit dem Ist-Zustand, mit Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen, regt dazu an gemeinsam hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden. Ausgewählt wurden insgesamt acht Filme, die sich mit folgenden vier Zielen beschäftigen:

    Ziel 2: Kein Hunger
    Ephraim und das Lamm • Bauer unser
    Ziel 4: Hochwertige Bildung
    Nicht ohne uns! Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück
    Ziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
    Nomaden des Himmels • Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen
    Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
    Enklave • Innen Leben


    Den Flyer zum Programm können Sie sich hier direkt herunterladen. Download


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    Ein Angebot von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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  • > Film, a language...

    Film, a language without borders

    Film hat eine grenzenlose Sprache und verbindet dadurch Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Alter, Gender und Lebenserfahrung. Migrationsgesellschaften, die in Folge politischer und sozialer Prozesse wie Industrialisierung, Kolonisierung, Mediatisierung und Globalisierung entstanden sind, sollten diese Kraft des Films nutzen.

    Aus diesem Ansatz heraus entwickelte Vision Kino zusammen mit dem Britischen Filminstitut und dem Dänischen Filminstitut das vorliegende Programm aus acht europäischen Kinder- und Jugendspielfilmen und drei Kurzfilmklassikern. Die Filmauswahl wird ergänzt durch Unterrichtsmaterialien, die Schüler*innen und Lehrer*innen Raum für Emotion, Identifikation und die gemeinsame Auseinandersetzung mit europäischen Filmen eröffnen.

    Die filmdidaktische Begleitforschung untersucht, welche Zugänge die gewählten Filme den Kindern und Jugendlichen zum gemeinsamen Filmerleben und zum interkulturellen Lernen bieten. Die aus den drei Ländern zusammengeführten Ergebnisse bilden den Ausgangspunkt für die Verbreitung des Programms in weiteren europäischen Ländern.


    Filmauswahl für das Programm Film, a language without borders:

    ab 1. Klasse:  Ernest & Célestine (F/BEL/LUX, 2012) | Kurzfilmprogramm: Der rote Ballon (F, 1956), Jemima & Johnny (UK/ZA1966), Palle allein auf der Welt (DK, 1949)

    ab 2. Klasse: Paddington (UK/F, 2014)

    ab 3. Klasse: Emil und die Detektive (D, 1931)

    ab 4. Klasse: Mein Leben als Zucchini (CHE/F, 2015)

    ab 5. Klasse: Billy Elliot – I Will Dance (UK, 2000) |  Der Traum (DK, 2005)

    ab 7. Klasse: Fightgirl Ayşe (DK, 2007)

    ab 8. Klasse: Sing Street (IR/UK/USA, 2016)


    Kofinanziert durch das Programm Creative Europe Media der Europäischen Union

  • > fremdsprachliche Filme...

    englisch... französich... spanisch...    fremdsprachliche Filme

    Auf Wunsch zeigen wir gerne Filme in Originalsprache mit (OmU) oder ohne (OF) deutsche Untertitel. >Sprechen Sie uns an.

    Unten finden Sie die Filme aus dem diesjährigen Programm, die für dieses Angebot in Frage kommen.


    englisch...  Shaun das Schaf – Der Film • Alles steht KopfBaymax – Riesiges Robowabohu • Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft • Sing Street • The Circle • Snowden  Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

    französisch...  Mein Leben als Zucchini • Nur wir drei gemeinsam • Mit siebzehn • Ein Sack voll Murmeln • Keeper • Der Himmel wird warten • Keine Sorge, mir geht’s gut

    spanisch...   AninA • Tanta Agua – Nichts als Regen • Rara – Meine Eltern sind irgendwie anders • El Olivo – Der Olivenbaum • La Buena Vida – Das gute Leben


    KINEMA
     Film im Französischunterricht ...

    ... ist seit Jahren ein Schwerpunkt der SchulKinoWochen. Der Spielfilm als Gegenstand des Französischunterrichts ist nicht mehr nur etwas für einige cinephile Exoten, sondern ist zu einer festen Größe in den Lehrplänen geworden. 2018 finden zahlreiche Veranstaltungen mit französischsprachigen Filmen statt. Je vais bien, ne t’en fais pas ist verbindlicher Film für das Abitur 2019 im erhöhten Anforderungsniveau und wird in zahlreichen Kinos mit Einführung und Filmgespräch angeboten


  • > Konflikte in der...

    Filmprogramm Konflikte in der offenen Gesellschaft

    Das Zusammenleben in einer „offenen“, toleranten Gesellschaft ist geprägt durch eine Bandbreite an Lebensentwürfen, Identitäten und Meinungen – geschützt durch eine Verfassung, die Gewaltenteilung, Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert und zu religiöser Neutralität verpflichtet. Sie wird dennoch durch Regeln, Konventionen und Institutionen strukturiert, die diese verschiedenen Freiheiten auch begrenzen. Diese Grenzen werden in einer offenen Gesellschaft kontinuierlich debattiert, ergeben aber auch Konflikte, die bedrohlich werden können und die Idee der offenen Gesellschaft in Frage stellen. Die Linien, an denen Konflikte ausgetragen werden, verschieben sich ständig: Sie zeigen die Befindlichkeiten und Gründe für das Wohl- und Unwohlbefinden unterschiedlicher Menschen. 

    Das Programm umfasst eine Filmauswahl, die unterschiedliche Konflikte thematisiert, die alle in einer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft verhandelt und ausgetragen werden. Wer gehört dazu, wer nicht und wer bestimmt dies? Wer und wie dürfen wir sein? Wo liegt die Grenze zwischen privater und öffentlicher Sphäre? Was macht uns frei? Was oder wer bedroht unsere Freiheit?

    Richard ist ein Spatz und lebt als Storch, doch wird von seiner Storchenfamilie nicht als solcher anerkannt. Der Animationsfilm Überflieger – kleine Vögel, großes Geklapper erzählt in einer turbulenten Geschichte, wer oder was bestimmt, wer man selber ist und ob man dazugehört.

    Der chilenische Spielfilm Rara – meine Eltern sind irgendwie anders erzählt aus der Perspektive der 13-jährigen Sara was mit einer Familie passiert, als ihre Mutter beschließt, sich von ihrem Mann zu trennen und stattdessen mit einer Frau zusammen zu leben.

    In der mecklenburgischen Kleinstadt Boizenburg an der Elbe ist ein Bahnhofskiosk mit Gastwirtschaft einer der Dreh- und Angelpunkte des sozialen Lebens. Im Dokumentarfilm Neben den Gleisen wird dieser Ort als Mikrokosmos gesellschaftlicher Befindlichkeiten inszeniert.

    Das französische Filmdrama Der Himmel wird warten zeigt, wie sich ein Mädchen radikalisiert und für den Dschihad in Syrien angeworben wird, während ein anderes Mädchen den Weg in ihr Leben in ihrer Familie in Frankreich zurückfindet.

    Meisterhaft, poetisch inszeniert handelt Moonlight von Fragen sexueller Identität, sozialen Prägungen und dem gleichzeitigen Ringen um Akzeptanz und Unabhängigkeit und spielt in einem amerikanischen Milieu, das zu einem Schicksal zu werden scheint.

    Der Dokumentarfilm Pre-Crime zeigt ein Szenario, in dem ein Algorithmus kriminelles Handeln voraussagen soll. Unser Profil persönlicher Daten wird zu einer Falle, unsere Freiheit einem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis geopfert.

    In dem 1965 verbotenen DEFA-Film Karla tritt eine junge Hochschulabsolventin voller Enthusiasmus ihre Stelle als Lehrerin in einer mecklenburgischen Kleinstadt an. Ihre Absicht, Schüler zu selbständigem und kritischem Handeln erziehen, stößt jedoch auf Kritik. Der Film ermöglicht es den Wert der Meinungsfreiheit vor dem Hintergrund der DDR-Gesellschaft zu diskutieren.

  • > Wissenschaftsjahr...

    Wissenschaftsjahr 2018  Arbeitswelten der Zukunft

    In der Autowerkstatt hat der Computer den Schraubenschlüssel als wichtigstes Werkzeug längst abgelöst. Aber wie wird es in Zukunft sein? Vielleicht so: Ein Roboter nimmt die Schadensmeldung entgegen, bestellt Ersatzteile und plant die Werkstattzeiten. Den übrigen Papierkram erledigt ein vollautomatisiertes Büro.

    Wo bleiben in diesem Szenario die Menschen? Welche Rolle spielen sie in einer Arbeitswelt, in der auch komplexe Prozesse in Algorithmen aufgelöst und automatisiert werden? Welche neuen Aufgaben und Berufe entstehen, wo und unter welchen Umständen werden wir in Zukunft arbeiten?


    Im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft geht es darum, die Antworten der Forschung auf diese und viele weitere Fragen für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen.


    Das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr ermutigt die Zuschauer/innen, über vertraute Berufsbilder hinauszudenken und fordert dazu auf, die eigene Rolle in der Arbeitswelt von morgen zu hinterfragen. Es ergänzt Projekte zur Berufsorientierung und verschafft Schüler/innen Gelegenheiten, ganz grundsätzlich nach der Bedeutung von Arbeit zu fragen.



    Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).


    Weitere Informationen über das Wissenschaftsjahr finden Sie unter: www.wissenschaftsjahr.de


    Begleitmaterialien zum Download finden Sie ab Mitte Januar 2018 unter: www.visionkino.de/wissenschaftsjahr2018

  • > Deutsch lernen mit Filmen

    Deutsch lernen mit Filmen: Sehen, verstehen & besprechen

    Kinofilme für Schulklassen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen

    In einem Pilotprojekt hat VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz im Frühjahr 2016 die Eignung ausgewählter Kinder- und Jugendfilme sowie der dazu gehörigen medienpädagogischen Unterrichtsmaterialien für den Einsatz im Schulunterricht mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen untersucht. Zu fünf Filmen, die als besonders geeignet ausgewählt wurden, stehen Materialien für den Unterricht zur Verfügung, die im Pilotprojekt mit Berliner Willkommensklassen erprobt und in Zusammenarbeit mit den Pädagog*innen bearbeitet wurden.

    Die Filme können im Rahmen der SchulKinoWochen gebucht werden und nach Absprache mit deutschen Untertiteln vorgeführt werden. Der Eintrittspreis für Klassen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen beträgt bei entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen 1€.

    Die Filme
    Als Kinderfilme wurden Heidi und Paddington ausgewählt, die beide an kindliche Lebenswelten anknüpfen und auch von Sprachanfängern/innen erfasst werden. Als Filme für Jugendliche sind Die Vorstadtkrokodile wie auch Ostwind – zusammen sind wir frei und vincent will meer sehr geeignet und geben Anlass für ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Nachbereitungen. Die Auswahl umfasst bewusst Filme, die hierzulande bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt sind – denn für die neu zugewanderten Kinder und Jugendliche ist es sehr wertvoll, möglichst viele inhaltlich-kulturelle Anknüpfungspunkte mit anderen Gleichaltrigen zu finden. Zu allen ausgewählten Filmen stellt VISION KINO eine Sammlung von Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die sich im Rahmen des Pilotprojekts bewährt haben.

    Im Rahmen des Programms Deutsch lernen mit Filmen: Sehen, Verstehen & Besprechen wird für das Schuljahr 2017/2018 der Film Tschick um Schulmaterial für den DAZ-Unterricht ergänzt. Das Material unterstützt Lehrkräfte darin, neben der Förderung der Deutschkenntnisse, Austausch und Kommunikation über Filme anzuregen.

    Ein Projekt von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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