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Zustand und Gelände

Deutschland | 2019 | 118 Minuten | Ute Adamczewski

FSK 12 | empfohlen ab 15 | 10. bis 13. Klasse

Der Ausgangsmoment des Films ist das sogenannte Schutzhaftgesetz, das es unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 erlaubte, Menschen ohne juristische Kontrolle zu inhaftieren. In dessen Folge entstanden in Sachsen „wilde Konzentrationslager“ in Alltagsorten wie Sporthallen, Jugendherbergen oder Gaststätten, meist inmitten von Dörfern. Der Film zeigt jene Gelände, deren Zustand sich immer wieder verändert hat, und ihre historisch aufgeladene Umgebung, während eine weibliche Stimme aus dem Off verschiedene Quellen verliest: Zu Polizeiberichten und behördlichen Briefwechseln aus Täterperspektive kommen sukzessiv Erinnerungen von Überlebenden, Diskurse zum Gedenken und jüngere Berichte über rechtsradikale Gewalt hinzu. So geht es auch um die Gegenwart und um ein Erinnern und Verdrängen in unterschiedlichen politischen Kontexten.


Fächer

Geschichte | Deutsch | Sozialkunde | Gesellschaftslehre | Religion | Werte und Normen | Erdkunde | Musik

Themen

Dokumentarfilm | Faschismus | Konzentrationslager | Nationalsozialismus | Deutsche Geschichte | Holocaust | Rechtsextremismus | Judenverfolgung | Antisemitismus | Diktatur | Zweiter Weltkrieg | Folter | Extremismus | Filmsprache | Täter | Opfer | Ideolog

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