draußen

Deutschland | 2018 | 80 Minuten | Tama Tobias-Macht, Johanna Sunder-Plassmann

FSK 12 | empfohlen ab 14 | 9. bis 13. Klasse

Programmreihe • 17 Ziele – Eine Zukunft
Dokumentarfilm mit Bezug zu Ziel 1: Keine Armut

Sie leben unter Brücken, in Parkanlagen, schlafen in Hauseingängen oder auf Bänken – die Zahl der wohnungslosen Menschen, vor allem in Großstädten, wächst. Sie werden abfällig als Penner, Bettler oder romantisierend als Clochards bezeichnet. „Wir sind Trash“, sagt einer von ihnen, der einmal Karnevalsprinz und Punk war. Peter ist verheiratet und hat drei Kinder. Ebenso wie Elvis, Sergio und Matze lebt er seit vielen Jahren auf der Straße und steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. Die vier Männer erzählen ihre Lebensgeschichten, berichten von Krisen, von ihrem Alltag und dem Überleben am Rand der Gesellschaft, von ihrer Scham, aber auch von Solidarität. In Deutschland werden obdachlose Menschen statistisch nicht erfasst. Der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. prognostizierte 2017, dass 2018 insgesamt etwa 1,2 Millionen Menschen auf der Straße leben werden.





Fächer

Sozialkunde | Werte und Normen | Religion | Deutsch | Kunst

Themen

Obdachlosigkeit | Außenseiter | Biografie | Armut | Besitz | Gesellschaft | Sozialstaat | Menschenrechte | Menschenwürde | Drogen | Filmsprache

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