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Transit

Deutschland, Frankreich | 2018 | 97 Minuten | Christian Petzold

FSK 12 | empfohlen ab 15 | 10. bis 13. Klasse

Der deutsche Radiotechniker Georg findet in einem Pariser Hotel zufällig die Leiche des exilierten Schriftstellers Weidel, der sich das Leben genommen hat. Er nimmt ein Buchmanuskript, einen Brief Weidels an seine Frau und Ausreisepapiere der mexikanischen Botschaft mit. Damit flieht er vor den anrückenden deutschen Faschisten nach Marseille, wo er sich im Konsulat als Weidel ausgibt. In seiner freien Adaption des gleichnamigen Exilromans "Transit" von Anna Seghers schlägt Autor und Regisseur Christian Petzold einen radikalen Weg ein: Er verlegt das Geschehen ins Marseille der Gegenwart, wo die Exilanten, die Anfang der 1940er Jahre vor dem NS-Regime fliehen, auf heutige Migranten treffen. So entsteht ein faszinierender Transit- und Warteraum, der auf elegante Weise unseren Umgang mit aktuellen Flüchtlingsbewegungen hinterfragt.


Fächer

Deutsch | Geschichte | Politik | Sozialkunde | Philosophie | Werte und Normen | Psychologie

Themen

Exil | Geflüchtete | Verfolgung | Unterdrückung | NS-Regime | Nationalsozialismus | Frankreich | Krieg | Heimat | Entfremdung | Lebenskrisen | Europa | Verantwortung | Tod | Sterben

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