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Sandmädchen

Deutschland | 2017 | 84 Minuten | Mark Michel, Veronika Raila

FSK 0 | empfohlen ab 15 | 10. bis 13. Klasse

Was heißt es, im eigenen Körper gefangen zu sein und nicht gesehen zu werden? "Sandmädchen" entführt uns in die einzigartige Erfahrungs- und Lebenswelt von Veronika Raila, einer jungen Autistin, hypersensibel und von Geburt an schwer behindert. Raila hat schmerzhaft erlebt, was es heißt, als Person nicht wahrgenommen zu werden. Als Kind wurde ihr ein IQ von 0 attestiert. Allein ihre Eltern glaubten, dass es anders ist. Heute veröffentlicht sie Prosa und Lyrik und studiert Literatur und Theologie. Mit dem vorliegenden Film nimmt sie gemeinsam mit dem Regisseur Mark Michel ihr eigenes Leben in den Blick. Der Film kombiniert ihre Texte und Gedanken mit behutsam ins Bild gesetzten Alltagsbeobachtungen, poetischen Naturaufnahmen und den flüchtigen, aber eindrücklichen Sandanimationen der Künstlerin Anne Loeper zu einem Essay über Freiheit und Wahrnehmung. (Quelle: DOK Leipzig)


Fächer

Gesellschaftslehre | Werte und Normen | Politik | Deutsch | Kunst

Themen

Inklusion | Behinderung | Erwachsenwerden | Fremdheit | Identität | Vorurteile

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