Furusato – Wunde Heimat Vergrößern

Furusato – Wunde Heimat

Deutschland, Japan, USA | 2016 | 94 Minuten | Thorsten Trimpop

FSK 12 | empfohlen ab 14 | 9. bis 13. Klasse

Am 11. März 2011 lösten ein Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami im Atomkraftwerk von Fukushima eine verheerende Kettenreaktion aus. In drei Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze, die schließlich breite Landstriche auf lange Sicht radioaktiv verseuchte. Mit seiner Kamera tauchte Filmemacher Thorsten Trimpop während der vier Jahre andauernden Dreharbeiten in den Großraum der Stadt Minamisoma ein, die in einem von den Behörden eingerichteten Sperrgebiet liegt. Ein einst lebendiges Surfer-Paradies, das nach dem Super-GAU nur teilweise evakuiert wurde. Der Film folgt unterschiedlichen Menschen, die nach wie vor in der Todeszone leben, und geht den Gründen für ihr Bleiben nach. Vorgestellt werden unter anderem der Aktivist Bansho, der die Fehlinformationen durch die Regierung anprangert, und die Pferdezüchterin Miwa, die den Familienbetrieb nicht aufgeben will.


Fächer

Erdkunde | Sozialkunde | Geschichte | Psychologie | Physik | Werte und Normen

Themen

Japan | Atomkraft | Naturkatastrophe | Super-GAU | Krankheit | Heimat | Umwelt | Alltag | Asien | Energie | Forschung | Trauma | Zukunft Verantwortung | Zerstörung

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