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Pre–Crime

Deutschland | 2017 | 88 Minuten | Monika Hielscher, Matthias Heeder

FSK 6 | empfohlen ab 15 | 10. bis 13. Klasse

Programmreihe • Konflikte in der offenen Gesellschaft

Der Titel "Pre-Crime" ist Philip K. Dicks Science-Fiction-Kurzgeschichte "Minority Report" entliehen. Der Dokumentarfilm beleuchtet allerdings tatsächliche aktuelle Versuche, Verbrechen mittels Big Data und Algorithmen vorauszusehen. In verschiedenen westlichen Großstädten begegnen wir Menschen, die an und mit vorhersagenden Polizei-Datenbanken arbeiten, diese erforschen oder auf deren "Gefährder"-Listen geraten sind. Das vermeintliche Vergehen Robert McDaniels beispielsweise liegt allein darin, dass er sich in dem gleichen Umfeld wie ein Todesopfer bewegt hat und wohl auch, dass er wenig privilegiert und schwarz ist. Kritisch blickt der Film auf mögliche Aus- und Eingrenzungen durch das datenbasierte „Predictive Policing“, ohne dieses per se zu verdammen, und stellt davon ausgehend umfassendere Fragen zur Datensammlung und deren gesellschaftlichen Folgen.


Fächer

Informatik | Sozialkunde | Werte und Normen | Berufsorientierung | Deutsch | Geschichte

Themen

Individuum und Gesellschaft | Digitalisierung | Big Data | Datenschutz | Macht | Überwachung | Privatsphäre | Rassismus | Medien | Menschenrechte | Menschenwürde | Diskriminierung

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