Der Mann aus dem Eis Vergrößern

Der Mann aus dem Eis

Deutschland, Italien, Österreich | 2017 | 96 Minuten | Felix Randau

FSK 12 | empfohlen ab 15 | 10. bis 13. Klasse

Die Ötztaler Alpen in der Jungsteinzeit vor etwa 5300 Jahren: Unter der spirituellen Führung eines Manns namens Kelab lebt eine kleine Gemeinschaft aus Frühmenschen in einfachen Holzhütten an einem Berghang. Während Kelab im Wald Tierfallen aufstellt, überfallen drei Männer die Siedlung, töten Kelabs Sippe, darunter Frau und Kind, brennen die Hütten nieder und stehlen ein wertvolles Artefakt. Nur ein Neugeborenes überlebt das grausame Massaker. Nach seiner Rückkehr nimmt Kelab mit dem Säugling auf dem Arm und einer Ziege im Schlepptau die Verfolgung der Eindringlinge auf, um Rache zu üben. Im Verlauf seiner strapaziösen Wanderung durch die verschneite Gebirgslandschaft trotzt er den Gefahren der Wildnis, trifft auf andere Frühmenschen und vergießt selbst Blut. Doch wie weit kann Kelab seine Vergeltung treiben, ohne die eigene Menschlichkeit einzubüßen?

Der Kinofilm zur 1991 entdeckten Gletschermumie „Ötzi“ stellt eine so naheliegende wie faszinierende Frage: Was erlebte der Mann vom Tisenjoch in den Stunden und Tagen vor seinem gewaltsamen Tod? Für seine filmische Bearbeitung des Stoffs ersann der Autor und Regisseur Felix Randau entlang der wissenschaftlich verbürgten Fakten ein fiktives Szenario, das er als gradlinigen, archaischen, mitunter auch brutalen Rachewestern in Szene setzt. Jürgen Vogel, unter Maske und Kostüm kaum wiederzuerkennen, stemmt die Titelrolle mit viel körperlicher Präsenz.


Fächer

Geschichte | Erdkunde | Sozialkunde | Werte und Normen

Themen

Natur | Menschheitsgeschichte | Steinzeit | Abenteuer | Gewalt | Schuld (und Sühne) | Filmsprache | Mythos | Tiere | Familie | Ethik

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